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Pressecenter | 13.02.2017

Mehr Neubau – bei passenden Rahmenbedingungen

In der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Düsseldorfer Wohnungsunternehmen und der Region haben sich 52 Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen, die zusammen für einen Bestand von gut 75.000 Mietwohnungen verantwortlich sind. Am 17. Januar 2017 wurde nun anlässlich des Neujahrsempfangs der Arbeitsgemeinschaft lebhaft über die Lage auf dem Düsseldorfer Wohnungsmarkt diskutiert. Der neue ARGEVorsitzende Thomas Hummelsbeck begrüßte zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Er betonte die Bereitschaft der Wohnungsunternehmen und - genossenschaften, bei passenden Rahmenbedingungen noch mehr Neubau in Düsseldorf zu betreiben.

So befasste sich der Festvortrag von Dr. Markus Baumanns mit den Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung in der Branche. Unter dem Titel „Nichts wird sein, wie es ist. Warum die Digitalisierung alles auf den Kopf stellt.“, hatte Dr. Baumanns einen interessanten Spannungsbogen aufgebaut.

Der ARGE-Vorsitzende Hummelsbeck ging ebenfalls auf das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen und zur Wohnungsoffensive des Bundes ein. Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte in seiner Neujahrsbotschaft den Unternehmen die Losung „bauen, bauen, bauen“ mit auf den Weg gegeben. Dem nehme sich die Wohnungswirtschaft gerne an, erwarte aber auch tatkräftige Unterstützung seitens der Kommunen. Hummelsbeck: „Seien Sie mutig und nutzen Sie das neue Instrument des neuen Baurechtstyps ‚Urbane Gebiete‘, damit der Wohnungsbauoffensive zu deutlich mehr Schwung verholfen wird.“

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (3. v.l.) hofft, dass die Wohnungsunternehmen und -genossenschaften „bauen, bauen, bauen“.

Alexander Rychter, Direktor des Verbandes der Wohnungswirtschaft Rheinland-Westfalen, sagte im Rahmen seines Grußwortes: „Düsseldorf ist eine der beliebtesten Städte Nordrhein-Westfalens – eine Stadt, in der immer mehr Menschen wohnen möchten, und die daher immer weiterwächst. Das führt naturgemäß zu angespannten Wohnungsmärkten in den Stadtquartieren.“ Rychter betonte: „Die Mitgliedsunternehmen der Arbeitsgemeinschaft Düsseldorfer Wohnungsunternehmen steuern gegen diese Entwicklung an: Sie betreiben qualitätsvollen, sozialverantwortlichen Neubau und bieten Mietwohnungen an, die sich auch Gering und Normalverdiener leisten können. Sie modernisieren laufend ihre Bestände und achten darauf, dass die Wohnkosten der Menschen nicht aus dem Ruder laufen. Für die Stadt Düsseldorf ist es ein Standortvorteil, dass es hier diese Wohnungsunternehmen und -genossenschaften gibt, welche sich dauerhaft, verlässlich und nachhaltig in der Stadt engagieren.“

Quelle: VdW Verbandsmagazin 02/2017

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