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Pressecenter | 10.04.2015

Wohnungen der Wohnungswirtschaft im Westen sind zu neun Zehnteln modernisiert

Düsseldorf+++ Die Wohnungswirtschaft im Westen engagiert sich erheblich für die Modernisierung des Wohnraums: Seit 1990 wurden bereits mehr als 88 Prozent, also rund neun von zehn derjenigen Wohnungen, die von den Mitgliedsunternehmen des VdW Rheinland Westfalen bewirtschaftet werden, energetisch modernisiert oder teilmodernisiert. VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter sagt mit Blick auf das Ende der Heizperiode 2013/14: „Die Wohnungswirtschaft kommt den Erwartungen im vollen Umfang nach, die die Politik heute an die Qualität der Wohnungen stellt. Und wir werden noch besser.“

Im Jahr 2014 haben die VdW-Mitgliedsunternehmen annähernd zwei Milliarden Euro in die Modernisierung ihrer Bestände investiert. Dies entspricht etwa 70 Prozent ihrer Gesamtinvestitionen. Während ihre Sanierungsquote für das Jahr 2014 noch nicht feststeht – die nächste Jahresstatistik ist aktuell noch in Arbeit – lag sie bereits in 2013 schon bei 89,2 Prozent teilmodernisierter und modernisierter Wohnungen und damit weit über dem westdeutschen Durchschnitt von insgesamt rund 50 Prozent.

„Die hervorragenden Sanierungsquoten ost- wie auch westdeutscher Wohnungsunternehmen – denn auch im Osten liegt die Sanierungsquote der Wohnungswirtschaft bei sehr guten 86,7 Prozent – sind vorbildlich“, stellt VdW-Verbandsdirektor Rychter fest. Rychter verweist in diesem Zusammenhang auf die exzellenten Bedingungen, die unter anderem der Stadtumbau Ost Immobilienbesitzern in Ostdeutschland geboten hat. Hier wünscht er sich eine Nachjustierung. „Eine Förderung nach Ost und West aufzusplitten macht unserer Ansicht nach heute, 25 Jahre nach der Wende, nur noch wenig Sinn. Prosperierende Regionen gibt es in allen Himmelsrichtungen, und andererseits auch Städte die eine zusätzliche Unterstützung dringend nötig hätten.“

Erfreut über die erreichte Sanierungsquote der Wohnungsunternehmen äußerte sich auch NRW-Bauminister Michael Groschek: „Die Quote zeigt, dass unsere Unterstützung in den ehemals gemeinnützigen Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften gut angenommen wird und dass sich die Qualität des Wohnungsbestands in Nordrhein-Westfalen in dieser Hinsicht auf einem guten Niveau befindet.“ Groschek zeigte sich zuversichtlich, dass die Wohnungsunternehmen ihren überzeugenden Modernisierungskurs fortsetzen werden.

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